Unsere kleine Tournee durch Kanada 2017

Im Jahr 2015 waren wir die Vertreter Deutschlands auf der Internationalen Folklorelawine 2015. Dort haben wir eine Tanztruppe aus Clinton Kanada kennengelernt.

Nach dem Konzert in Cottbus kam die Chefin der kanadischen Tanzguppe zu uns und bedankte sich, weil wir die Lieder gespielt haben, die sie noch von ihren Eltern/Großeltern kannte.
Einige Tage nach der Lawine kam eine E-Mail aus Kanada rein geflattert.
„Hello Wolfgang, Michael and Peter!
We are finally home in Canada n done with travelling for a bit.
The festival was lovely and it was so nice to meet you. I was deligted to know some of your songs and it was a joy to hear the old traditional music again. I used to sing some of them to put my sons to sleep when they were babies as my mother had sung them to me. But she could really sing and play an instrument and had a beautiful voice. I think my sons went to sleep quicker so they wouldn't have to listen to me! They will be very happy to hear your CDs though. Thank you so much for them they are a treasure.
Thank you again for sharing your music and selves.
Bernice and Graham Anderson.„

Ergebnis dieser Geschichte ist nun die Einladung für diese Jahr nach Kanada.

Für 3 bis 4 Auftritte in Kanada ist der Aufwand doch etwas groß, mal eben schnell nach Kanada BC zu springen. Deshalb machen wir gleich Urlaub in Kanada. So haben wir zwei Flieger(n) mit einer Klappe geschlagen: wir machen Urlaub und haben zusätzliche die Möglichkeit einige Konzerte zu geben.

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, die Instrumente müssen mit (was nicht ganz einfach und billig ist), das Programmheft muss geschrieben werden, das Programm muss einstudiert werden usw.

Wir wollen ein kleines Programmheft zusammenstellen, damit die Leute lesen können, was wir da so singen. Bis auf wenige Ausnahmen, z. B. im Deutschen Haus in Vancouver, verstehen die Leute ja nicht wirklich, was wir singen. Also legen wir das kleine Heft aus, in dem die Inhalte und einige weitere Informationen zu den Liedern enthalten sind.

Geplant sind Auftritte in Clinton, in der 108 Historical Ranch und im Deutschen Haus in Vancouver.

Wenn wir wieder zurück sind, die Betonung liegt auf wenn, werden wir berichten wie es war.
Wir hoffen, dass wir ein kleines Video zu unseren traditionellen Veranstaltung „Rumpelstolz lädt ein“ am 17.11.2017 im Steintor Bernau vorführen können.
Dann wollen wir übrigens auch unser erstes Liederheft vorstellen.
Aber dass sind derzeitig noch Wünsche, auch wenn wir am Heft schon arbeiten.

Tabor Tschechien - September 2015

Unseren Rhythmus haben wir eingehalten, alle 2 Jahre nach Tabor zu fahren.
In diesem Jahr haben wir nur am Umzug teilgenommen. Das hat uns die Gelegenheit gegeben, mit unseren Frauen das Fest einmal als Gast zu genießen.
Am Freitag gab es eine fantastische Lichtshow und anschließend Konzerte auf der Hauptbühne. Das traditionelle Feuerwerk wurde in diesem Jahr erstmals über dem See am Sonnabend abgefeuert. Das Licht spiegelte sich dabei im Jordan (so heißt der See). Und da das Wetter sehr gut mitspielte, war der Gesamteindruck perfekt.

15. Internationale Folklorelawine, Cottbus, Forst,

Auf der Internetseite der Folklorelawine heißt es: „... eine Lawine der Folklore zu entfachen, die immer mehr Ensembles und Zuschauer mit sich reißt und schließlich alle „überrollt“ – mit Musik und Tanz, mit gemeinsamen Gesprächen, Erlebnissen, Erfahrungen, als ein fröhliches Zusammentreffen der Kulturen ...“
Wir haben genau das erlebt.
Aber - von Anfang an.
Wir durften in diesem Jahr als Vertreter Deutschlands (ist ja gewissermaßen ein Heimspiel) zusammen mit Tanz- und Musikensembles aus 12 weiteren Nationen an 3 Spielorten ein großes Bühnenprogramm mitgestalten.
Was der Veranstalter bezüglich des gemeinsamen Erlebens und Musizierens geschrieben hat, können wir im vollen Umfang bestätigen. Es waren 3 erlebnisreiche und auch sehr heiße Tage (über 36 °C im Schatten).
Die Tanz- und Musikensembles der anderen Ländern reisten mit 10 bis 30 Akteuren an. Wir Drei haben da den Durchschnitt wohl etwas gedrückt.
Wir spielten am Freitag in Cottbus, Sonnabends in Forst und am Sonntag in Lübbenau. Dort gab anschließend einen Kahnkorso durch den Spreewald.

Mit den Musikern und Tänzern aus aller Welt führten wir viele Gespräche. So z.B. mit den Kollegen aus Schottland und Spanien über Dudelsäcke oder mit den Kollegen aus der Türkei zu verschiedenen Saiteninstrumenten.
Nach dem Konzert in Cottbus kam ein Mitglied der kanadischen Delegation zu uns und bedankte sich, weil wir die Lieder gespielt haben, die er noch von seinen Eltern/Großeltern kannte. Wir waren erstaunt, dass diese Lieder im fernen Kanada bekannt sind. Als dann auch noch die Leiterin der kanadischen Tanztruppe mit dem selben Ansinnen kam, waren wir noch mehr erstaunt.

Einige Tage nach der Lawine kam eine E-Mail aus Kanada rein geflattert.
„Hello Wolfgang, Michael and Peter!
We are finally home in Canada n done with travelling for a bit.
The festival was lovely and it was so nice to meet you. I was deligted to know some of your songs and it was a joy to hear the old traditional music again. I used to sing some of them to put my sons to sleep when they were babies as my mother had sung them to me. But she could really sing and play an instrument and had a beautiful voice. I think my sons went to sleep quicker so they wouldn't have to listen to me! They will be very happy to hear your CDs though. Thank you so much for them they are a treasure.
Thank you again for sharing your music and selves.
Bernice and Graham Anderson.„

Ergebnis dieser Geschichte ist nun eine Einladung für Sommer 2017 nach Kanada.
Die Follkorelawine war ein unvergessliches Erlebnis, dass nach mehr verlangt.

An dieser Stelle könnt Ihr Berichte von, mit und über uns lesen.

Adventssingen mit dem Chor Jubilate Dezember 2013

Mittlerweile zum 4. Mal haben sich der Chor Jubilate und die Folkloregruppe Rumpelstolz zum gemeinsamen Adventssingen eingefunden. Es ist immer wieder erstaunlich, wie diese beiden unterschiedlichen musikalischen Herangehensweisen miteinander harmonieren. Dem Publikum wurden so, auf eine leichte und abwechslungsreiche Art, weihnachtliche Lieder vorgetragen – und es war kein „Schnarcher“ in der Kirche zu hören! Die Besucher so wie auch alle singenden Mitstreiter haben sich nach dem Konzert mit einem warmen Gefühl der Vorfreude auf die Weihnachtszeit in Richtung Heimat auf den Weg begeben.
MA-RAZZI war dabei. Danke!

"Rumpelstolz lädt ein", Bernau - Oktober 2013

Seit ihrem 30jährigen Bühnenjubiläum lud die Folkloregruppe Rumpelstolz, nunmehr zum 5. Mal, Kollegen ein, um gemeinsam einen Abend mit Liedern zu gestalten. Diesmal war es die Berliner Liedermacherin Sandra Steglich mit familiärer Begleitung. Ihr aktuelles Programm "Gefühlsverfranzung Liebe" sind heitere, selbstironische MelanchoLIEDER, die untermalt mit rhythmisch-sphärischen Klängen versuchen, den Drahtseilakt Leben zu verschönern.
Der Klub AM STEINTOR war wieder Ort allen Geschehens. Die dort eigene schon fast familiäre Atmosphäre gibt Raum zum Genießen, Nachdenken und Mitmachen. Für das leibliche Wohl wurde wie immer gesorgt, sodass einem stimmungsvollen Abend, mit bewegender, teils bekannter, humorvoller, nachdenklicher, handgemachter Musik, nichts mehr im Wege stand.
Wie auch bei den vorangegangenen Veranstaltungen eröffneten die Rumpelstölzer das Konzert. Mit bekannten und weniger bekannten Weisen, unter Einbeziehung des Publikums, welches sichtlich Spaß daran hatte, sich singend an diese Lieder zu erinnern, fing also der Abend an. Danach gab es ein Stelldichein mit Sandra Steglich und Ihren Liedern. Verstärkung bekam sie von ihrer Tochter und Micha von den Rumpelstölzern, der im Percussion-Bereich ordentlich „zuschlug“. Abschließend sangen Sandra und Rumpelstolz noch einige Lieder mit dem stimmgewaltigen Publikum zusammen.
Alles in allem war es ein gelungener Abend, an dem auch Besucher, die diese musikalische Konstellation noch nicht kannten, mit einem zufrieden Lächeln den Klub verließen.

Tabor Tschechien - September 2013

Wie schon viele, viele lange Jahre zuvor war Rumpelstolz auch dieses Jahr wieder eine von den Bernauer Gruppen, die zu den „Taboer Begegnungen“ als Spielleute eingeladen wurden.
Die Altstadt von Tabor mit ihren zauberhaft sanierten Gebäuden und kuschligen Gässchen ist als Kulisse immer wieder ein Traum. Überall, ob auf dem großen Festplatz, dem Handwerkermarkt oder den anderen Nebenschauplätzen, wimmelte es an diesem Wochenende von Leuten: Einheimische, Gäste und Akteure, die Stadt befindet sich in einem angenehmen Ausnahmezustand.
Am Samstag schienen zu den Auftritten tausend Sonnen am Himmel, die Menschen flanierten durch die Straßen und so manch einer blieb stehen, um der handgemachten Musik, ohne jeden Verstärker!, zuzuhören.